Lüftung
Gewächshäuser werden immer größer. Entsprechend steigt auch der Bedarf an einer optimalen Belüftung. Eine gute Belüftung (bzw. Luftdichtheit) ist nicht nur wichtig für ein gleichmäßiges Klima im Gewächshaus, sondern erweitert auch die Möglichkeiten des Erzeugers.
Snelder liefert seit Jahren eine breite Palette an Lüftungssystemen für alle gängigen Gewächshäuser. Wir berechnen unsere Lüftungsmechanismen mithilfe eines in Zusammenarbeit mit TNO entwickelten Berechnungsprogramms. So können Sie sicher sein, dass unsere Lüftungsklappen, die vollautomatisch aus Aluminium oder Stahl gefertigt werden, einen hermetischen Verschluss der Lüftungsfenster gewährleisten. Die Druckvorrichtungen von Snelder entsprechen stets der Norm NEN EN13031 für den Gewächshausbau.
Aufgrund der Neigung im Gewächshaus und der längeren Fensterketten neigen Lüftungsfenster dazu, sich zu einer Seite hin zu neigen. Dadurch verschieben sich auch die Druckstücke im Sammelpunkt in der Klemmhalterung zu einer Seite hin. Die Folge: Torsionskräfte auf das Zug-/Druckrohr und eine zusätzliche Belastung der Zahnstangen. Um diesem Problem entgegenzuwirken, hat Snelder den stabilisierenden AK-Block entwickelt. Der AK-Block wird mithilfe einer extra breiten Aluminium-Klemmhalterung zwischen den Druckstangen montiert und sorgt für die erforderliche zusätzliche Stabilität. Dadurch werden Torsionen des Zug-/Schieberohrs sowie unnötiger Verschleiß der Zahnstangen und des Antriebs verhindert.
Snelder garantiert eine gleichbleibende Qualität der Antriebswellen für Belüftungssysteme. Die Wellen werden vollautomatisch geschweißt, wobei wir verschiedene Arten von Kettenrädern sowie Schweiß- und Schiebekupplungen verwenden. Snelder liefert komplette Belüftungssysteme, einschließlich Getriebemotoren und Zubehör verschiedener Hersteller.
Belüftungssysteme
Im Gewächshausanbau arbeiten wir mit verschiedenen Belüftungssystemen:
Bei der Stirnseitenbelüftung fehlt der Gitterträger, weshalb die Druckstützen auf andere Weise abgestützt werden müssen. Die Lösung hierfür ist ein schwebender C-Träger, der mittels eines Trägerfußes an der Rinne befestigt wird. Snelder bietet spezielle, kompakte Schienenmechanikgehäuse an, die in den C-Träger eingebaut werden. Diese Konstruktion ist äußerst kompakt und schränkt den Lichteinfall im Gewächshaus kaum ein.
Bei der Stirnseitenbelüftung fehlt der Gitterträger, weshalb die Druckstützen auf andere Weise abgestützt werden müssen. Die Lösung hierfür ist ein schwebender C-Träger, der mittels eines Trägerfußes an der Dachrinne befestigt wird. Snelder bietet spezielle, kompakte Schienenmechanikgehäuse an, die in den C-Träger eingebaut werden. Diese Konstruktion ist äußerst kompakt und schränkt den Lichteinfall im Gewächshaus kaum ein.
Bei dieser Art von Schienenmechanik werden zwei Zug-/Druckrohre übereinander auf dem Sparren angebracht. Die Rohre betätigen jeweils eines der einander gegenüberliegenden durchgehenden Lüftungsfenster. Bei diesem System verlaufen die Druckstangen dicht aneinander vorbei und müssen daher äußerst präzise dimensioniert werden. Hierfür nutzen wir eine 3D-Simulation. So können wir schnell und genau den freien Lauf der Deckkästen überprüfen. Für optimale Stabilität montieren wir die Druckstangen mithilfe eines AK-Blocks und einer robusten Aluminium-Rohrklemme an den Zug-/Druckrohren.
Das Schwingluftsystem ist eines der ältesten, noch in Gebrauch befindlichen Systeme. Das Prinzip des Schwingluftsystems besteht darin, dass sich die Luftschiebefenster nicht, wie beim Schienenluftsystem, über dem Dachsparren befinden, sondern in der Mitte eines Feldes. Die Lüftungsfenster werden mithilfe von Firstdruckern, Fensterdruckern und einem an den Druckern montierten Zug-/Druckrohr geöffnet, das beim Öffnen bzw. Schließen eine Schwingbewegung ausführt.
Bei diesem System sind gewisse Toleranzen bei der Verglasung zulässig, da das Zug-/Druckrohr mögliche Ausrichtungsabweichungen der Lüftungsfenster ausgleicht.
Auch bei dieser Art von Lüftungssystem lassen sich zwei Deckelhälften unabhängig voneinander öffnen, und die beiden Zug-/Druckrohre liegen übereinander. Bei der Cabrio-Lüftung schließen die Fenster jedoch im First, im Gegensatz zur normalen Lüftung, die im First angelenkt ist. Um eine gute Stabilität zu gewährleisten, bestehen die Druckstangen bei diesem Belüftungstyp meist aus verzinktem Stahl.
Der Antrieb für die Cabrio-Belüftung entspricht dem der doppelt durchgehenden Belüftung, einschließlich DDL-Schienenmechanismen und AK-Block.